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AntikörpertherapieAntikörper gegen den HER2-RezeptorDie Kommunikation zwischen Zellen, ihr Wachstum und ihre Teilung wird über zahlreiche Botenstoffe und die Signale, die sie über Bindung an Zellrezeptoren auslösen, gesteuert (siehe auch
Das über HER2 gesteuerte unkontrollierte Wachstum kann heute mit einem monoklonalen Antikörper oder einem Tyrosinkinsasehemmer gebremst werden. Der Antikörper bindet außerhalb der Zelle spezifisch an den Wachstumsfaktor-Rezeptor HER2 ohne die Signalweiterleitung zur Teilung der Tumorzelle auszulösen. Die Tyrosinkinasehemmer greifen dagegen in der Zelle an dem HER2 Rezeptor an und blockieren ebenfalls die Signalweiterleitung. Wachstum und Teilung des HER2-positiven Tumors werden durch beide Wirkmechanismen blockiert.
Meist wird der Antikörper mit einem Chemotherapeutikum kombiniert oder im Anschluss an eine Chemotherapie verabreicht. Somit ersetzt er nicht bewährte Therapieverfahren, sondern ergänzt sie – zum Vorteil der Patientin. weiter zu "Neue Therapieansätze"
(av/me) Letzte Aktualisierung: 17.08.2009 |
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