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AntiöstrogeneAntiöstrogene sind Medikamente, die zur Behandlung von hormonempfindlichem Brustkrebs eingesetzt werden. Sie hemmen die Wirkung von Östrogen auf die Zelle, indem sie sich anstelle von Östrogen an bestimmte Bindungsstellen (Rezeptoren) anlagern. Dadurch wird die Wirkung von Östrogen verhindert. InhaltWirkung des natürlichen Östrogens in hormonempfindlichen Tumorzellen
Das weibliche Sexualhormon Östrogen bindet an eine bestimmte Stelle (Östrogenrezeptor) in den Tumorzellen. Der Rezeptor verändert dadurch seine Form und schließt sich mit einem weiteren Östrogenrezeptor zusammen. Den entstandenen Komplex nennt man ein Dimer. An jedem Rezeptor sind jetzt zwei verschiedene Bindungsstellen aktiv.
Der Östrogenrezeptor wandert nun in den Zellkern und lagert sich an die DNS an, den Träger der Zellinformation. An die aktivierten Bindungsstellen werden weitere Botenstoffe angelagert. Dadurch kommt es zur Zellteilung der Tumorzelle. Östrogen kann nun seine ganze Aktivität entfalten. Das Tumorwachstum kann ungebremst stattfinden. Die Bindung von Östrogen an den Östrogenrezeptor ist bei hormonempfindlichen Tumoren also der Auslöser des Tumorwachstums. Durch die hormonelle Brustkrebstherapie wird diese Bindung verhindert. Wirkweise von Antiöstrogenen
Antiöstrogene binden anstelle des natürlichen Östrogens an den Rezeptor, so dass an dieser Bindungsstelle keine Botenstoffe mehr angelagert werden können, die eine Zellteilung auslösen. Das Tumorwachstum wird dadurch gebremst.
Reine AntiöstrogeneDaneben gibt es sogenannte reine Antiöstrogene für die Behandlung des Brustkrebses. Diese neuen Wirkstoffe binden wie die älteren Antiöstrogene an den Östrogenrezeptor. weiter zu "Reine Antiöstrogene" (pp)
Letzte Aktualisierung: 21.04.2011 |
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