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Brustkrebs – FrüherkennungJe früher eine Brustkrebserkrankung entdeckt wird, desto größer ist die Chance auf eine vollständige Heilung. Solange sich die Ausbreitung der Tumorzellen auf die Brust beschränkt, liegen die Heilungsraten bei über 95%. Selbstuntersuchung der BrustFühren Sie regelmäßig eine Selbstuntersuchung Ihrer Brust durch. Dadurch bekommen Sie ein besseres Gefühl dafür, wie sich Ihre Brust an verschiedenen Zeitpunkten im Monat anfühlt. Veränderungen werden Ihnen dann schneller auffallen.
Ärztliche FrüherkennungsuntersuchungDie Brustkrebs-Früherkennungsuntersuchung beim Frauenarzt wird ab dem 30. Lebensjahr einmal jährlich von der Krankenkasse bezahlt. Zu dieser Untersuchung gehört das sorgfältige Abtasten der Brüste und der Lymphknoten in den Achselhöhlen sowie eine Untersuchung der Haut. Stellt Ihr Arzt dabei irgendwelche Veränderungen fest, die auf einen Tumor hindeuten, so wird er Sie zunächst zur Mammographie zum Radiologen oder in die Klinik überweisen. MammographieDie Mammographie ist eine spezielle Röntgenuntersuchung der Brust, die Knoten auch unterhalb der tastbaren Größe von etwa einem Zentimeter sichtbar machen kann. Hierbei wird mithilfe von sehr niedrig dosierten Röntgenstrahlen die Gewebedichte der Brust abgebildet. Frauen ab dem 50. Lebensjahr wird empfohlen mindestens alle 2 Jahre eine Mammographie zur Früherkennung durchführen zu lassen. Mammasonographie (Ultraschalluntersuchung der Brust)Bei der Mammasonographie wird die Gewebestruktur der Brust mithilfe von Ultraschallwellen abgebildet. Sie gilt nicht als Routine-Früherkennungsmaßnahme, sondern wird vor allem dann eingesetzt, wenn das Resultat einer Mammographie unklar ist. Sie ist bei bindegewebsreicher Brust, also besonders bei Frauen vor den Wechseljahren, besonders aussagekräftig und sollte daher in dieser Altersgruppe ergänzend durchgeführt werden.
(av)
Letzte Aktualisierung: 29.07.2009 |
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