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Hemmung der Gefäßneubildung

Bestimmte Substanzen verhindern die Angiogenese, also die Gefäßneubildung, die Voraussetzung für das Wachstum und die Ausbreitung des Tumors im Körper ist. Ohne eine Anbindung an das Blutgefäßsystem des Körpers erhält der wachsende Tumor nicht ausreichend Sauerstoff und Nährstoffe – er verhungert.

VEGF-Blocker

Zu den neueren Entwicklungen gehört ein monoklonaler Antikörper, der über eine Hemmung des Wachstumsfaktors VEGF (= Vascular Endothelial Growth Factor) wirkt. VEGF wird von der Krebszelle selbst ausgesandt und stimuliert die Gefäßneubildung. Dieser Prozess wird durch den VEGF-Blocker gehemmt: die Substanz bremst die Angiogenese und somit die Nährstoffversorgung des Tumors, so dass das Tumorwachstum aufgehalten wird.

Tyrosinkinasehemmer

Neben Antikörpern, die den Wachstumsfaktor VEGF direkt blockieren, gibt es Tyrosinkinasehemmer, die den VEGF-Rezeptor an Gefäßzellen hemmen und über diesen Mechanismus die Gefäßneubildung unterbinden. 

Informationen über die Funktionsweise von Tyrosinkinasehemmern finden Sie auch im Kapitel  „Hemmung der Wachstumsfaktoren“

 weiter zu "Teilnahme an klinischen Studien"

 

(me/av)
AZP-6274/09

Letzte Aktualisierung: 19.08.2009


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