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LHRH-AnalogaLHRH-Analoga eignen sich zur Behandlung von hormonempfindlichem Brustkrebs bei Frauen, die noch keine Wechseljahre hatten. Während des Menstruationszyklus produzieren die Eierstöcke große Mengen des weiblichen Geschlechtshormons Östrogen, das auf hormonempfindliche Tumoren wachstumsfördernd wirkt. Wirkweise von LHRH-AnalogaDie Östrogenproduktion der Eierstöcke wird durch LHRH-Analoga unterbunden, indem diese die Ausschüttung bestimmter Hormone aus der Hirnanhangdrüse verhindern, die in den Eierstöcken die Follikelreifung und die damit verbundene Östrogenproduktion verursachen. Die Tumorzellen werden daraufhin nicht mehr mit Östrogen versorgt und deshalb in ihrem Wachstum gebremst. Sehen Sie sich in der nachfolgenden Animation die Wirkweise eines LHRH-Analogons an. LHRH-Analoga können zur Verstärkung des Östrogenentzugs mit weiteren antihormonellen Medikamenten kombiniert werden. Häufig werden sie in Kombination mit einem Antiöstrogen angewendet. Man spricht dann von einer "kompletten Östrogenblockade".
NebenwirkungenDa durch LHRH-Analoga während der Dauer der Behandlung künstliche Wechseljahre herbeigeführt werden, kann es zu typischen Wechseljahresbeschwerden, wie zum Beispiel Hitzewallungen oder Schweißausbrüchen kommen. Auch vaginale Trockenheit und eine verringerte Lust auf sexuelle Begegnungen können vorkommen. Bitte bedenken Sie jedoch, dass diese Nebenwirkungen nur während der Dauer der Behandlung auftreten. Wenn Sie nicht ohnehin während der Behandlungsdauer in die natürlichen Wechseljahre eintreten, so ist es sehr wahrscheinlich, dass Sie nach Beendigung der Behandlung wieder eine normale Regelblutung haben. Damit sind auch solche Nebenwirkungen, die im Zusammenhang mit dem Östrogenentzug stehen, beendet.
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(av/me) Letzte Aktualisierung: 22.07.2009 |
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