Mammakarzinom-info: Informationen zum Thema BrustkrebsPatientenFachkreise


Brustkrebs – Grundlagen

Brustkrebs (das Mammakarzinom) stellt die häufigste Krebserkrankung  bei Frauen dar. In der Bundesrepublik Deutschland erkrankt derzeit ca. jede zehnte Frau im Laufe ihres Lebens daran. Obwohl meist Frauen davon betroffen sind, können auch Männer Brustkrebs bekommen.

Entstehungsbereiche von Brustkrebs

Abhängigkeit der Brustkrebs-Neuerkrankungen vom Alter in Deutschland 2002

Die Brust enthält 15-20 Milchdrüsen, in denen die Muttermilch produziert wird, und Milchgänge, durch die die Muttermilch zur Brustwarze transportiert wird.

Brustkrebs kann in den Milchgängen (lat.: ductus) entstehen. In diesem Fall spricht man von einem "Duktalen Karzinom". Ebenso kann er in den Milchdrüsen (lat.: lobulus) entstehen. Man spricht dann von einem "Lobulären Karzinom".

Die Brust enthält außerdem Lymphbahnen. Lymphe ist eine Flüssigkeit, in der die Immunabwehrzellen durch den Körper transportiert werden. Darüber hinaus werden Abfallprodukte, die aus dem Körper entfernt werden müssen, mithilfe der Lymphflüssigkeit an ihren Bestimmungsort gebracht. Die Lymphflüssigkeit wird in den Lymphbahnen transportiert. Diese sind an den Lymphknoten miteinander verbunden. Diejenigen Lymphknoten, die der Brust am nächsten sind, befinden sich unter den Armen in den Achseln und heißen deshalb "Axilliäre Lymphknoten". Bei der Ausbreitung des Brustkrebses im Körper werden häufig zunächst diese axilliären Lymphknoten von Tumorzellen befallen. Danach können sich einzelne Krebszellen im Körper ausbreiten und dort so genannte Metastasen bilden.

Solange sich keine Metastasen gebildet haben ist Brustkrebs meist vollständig heilbar. Falls Sie den Verdacht haben, dass Sie Brustkrebs haben, gehen Sie bitte frühzeitig zum Arzt. Aber auch ohne einen solchen Verdacht sollten Sie regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen machen. Mehr darüber finden Sie im Abschnitt  Früherkennung.

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Quellen:

  • Gesundheitsberichterstattung des Bundes: Krebs in Deutschland 2005/2006; Robert Koch Institut 7.Ausgabe 2010

(pp)

Letzte Aktualisierung: 20.04.2011


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