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Brustkrebs - RisikofaktorenRisikofaktoren nennt man mögliche Ursachen, die die Wahrscheinlichkeit erhöhen, eine bestimmte Krankheit zu bekommen. Wir erläutern Ihnen im folgenden verschiedene Risikofaktoren, die Ihr Risiko, Brustkrebs zu bekommen, erhöhen können. Zu den bekannten Risikofaktoren für das Mammakarzinom zählen:
An Faktoren wie familiärer Belastung, Geschlecht und Alter können Sie nichts ändern. Sie sollten sich aber darauf konzentrieren die übrigen Risikofaktoren in Ihrem Leben zu minimieren, indem Sie sich beispielsweise gesund und fettarm ernähren. Die Minimierung dieser beeinflussbaren Faktoren ist auch für bereits von Brustkrebs betroffenen Frauen, zur Verhinderung eines Wiederauftretens der Erkrankung, wichtig. Vorbeugung und Früherkennung reduzieren das BrustkrebsrisikoBedenken Sie jedoch auch, dass viele Frauen, die Brustkrebs bekommen, abgesehen von ihrem Geschlecht, nur sehr geringe Risikofaktoren aufweisen. Daher sollten Sie, auch wenn Sie sich selbst nicht als "gefährdet" einschätzen, Maßnahmen zur Vorbeugung <//glossarlink>und Früherkennung ergreifen. Je eher Brustkrebs entdeckt und behandelt wird, um so häufiger kann er geheilt werden. GeschlechtObwohl auch Männer an Brustkrebs erkranken können, ist der größte Risikofaktor, eine Frau zu sein. AlterBrustkrebs ist bei jüngeren Frauen wesentlich seltener. Dies liegt daran, dass im höheren Lebensalter die Wahrscheinlichkeit fehlerhafter Zellteilungen zunimmt. VererbungWenn bereits mehrere nahe Verwandte an Brustkrebs erkrankt sind, so ist Ihr Risiko ebenfalls zu erkranken, erhöht. Die Brustkrebserkrankung wird dann durch die Mutation eines bestimmten Gens hervorgerufen. Grundsätzlich gilt: Je mehr nahe Verwandte bereits in jungen Jahren erkrankt sind, desto wahrscheinlicher ist es, dass es sich um erblich bedingten Brustkrebs handelt. Wenn nur wenige Verwandte in hohem Lebensalter erkrankt sind, wurde der Brustkrebs wahrscheinlich durch andere Faktoren ausgelöst. Hormonelle FaktorenDas Auftreten von Brustkrebs wird durch Sexualhormone begünstigt. Bei einigen Brustkrebsarten veranlasst das weibliche Sexualhormon Östrogen die Krebszellen zum Wachstum und zur Zellteilung. Bei jungen Frauen, die noch keine Wechseljahre hatten, wird Östrogen überwiegend in den Eierstöcken produziert. Mit den Wechseljahren stellten die Eierstöcke die Östrogenproduktion ein, und das Hormon wird hauptsächlich noch im Fettgewebe aus Östrogenvorstufen gebildet, die aus der Nebennierenrinde stammen. Brustkrebs tritt häufiger bei Frauen auf, die im Laufe ihres Lebens eine große Anzahl vollständiger Menstruationszyklen hatten. Eine frühe erste Regelblutung und ein später Eintritt in die Wechseljahre erhöht damit das Risiko für das Auftreten von Brustkrebs. Im Gegensatz dazu verringert eine Schwangerschaft und auch langes Stillen das Brustkrebsrisiko. Hormonelle Risikofaktoren sind somit:
ErnährungEine gesunde Ernährung beeinflusst das Brustkrebsrisiko positiv. Die Aufnahme von großen Mengen an tierischem Fett fördert das Auftreten von Brustkrebs. Frauen, die Übergewicht haben, erkranken häufiger, als Frauen mit Normalgewicht. Die Forschung hat außerdem gezeigt, dass Frauen, die größere Mengen an Alkohol zu sich nehmen, eher an Brustkrebs erkranken. UmweltfaktorenWie bei vielen anderen Krebsarten auch, erhöhen bestimmte Umweltfaktoren die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von Brustkrebs. Frauen, die einer größeren Strahlenbelastung ausgesetzt waren, weil bei ihnen beispielsweise im Kindesalter eine andere Krebsart behandelt wurde, haben ein höheres Brustkrebsrisiko. Besonders in jungen Jahren reagiert der Körper anfällig auf solche Einwirkungen. Auch das Leben in der Nähe von Industriestandorten mit hoher Luftverschmutzung und der Einfluss von bestimmten Metallen oder Gasen kann das Brustkrebsrisiko erhöhen. RauchenRauchen kann verschiedene Krebsarten auslösen. Frauen, die rauchen, haben insgesamt einen schlechteren Gesundheitszustand. Mit dem Aufgeben dieser Gewohnheit verbessern Sie die Fähigkeit ihres Körpers, mit der Krebserkrankung fertig zu werden. Bedeutung der RisikofaktorenSollten bei Ihnen mehrere Risikofaktoren zutreffen, so wird Ihr Arzt bei Ihnen häufiger Früherkennungsuntersuchungen durchführen. Aber auch ohne zusätzliche Risikofaktoren sollten Sie die regelmäßige Vorsorgeuntersuchung bei Ihrem Arzt wahrnehmen. Quellen:
(pp) Letzte Aktualisierung: 20.04.2011 |
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