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SelbsthilfegruppenInformationsaustausch und psychosoziale UnterstützungDie Teilnahme an einer Selbsthilfegruppe kann sehr hilfreich sein. Grundsätzlich gibt es zwei Arten von Selbsthilfegruppen. Bei der einen steht die Bereitstellung von Informationen im Vordergrund, bei der anderen geht es vor allem um die psychosoziale Unterstützung von Betroffenen. Einige dieser Gruppen werden durch spezielle Gruppentherapeuten oder Psychoonkologen betreut. Die Bedeutung der Gruppentreffen liegt vor allem in der gegenseitigen Unterstützung der Teilnehmerinnen. Manche Probleme und Ängste lassen sich mit anderen Betroffenen besser besprechen als mit den Angehörigen und besonders für allein stehende Frauen kann die Gruppe einen wesentlichen Halt geben. Über Krebs zu sprechen ist hier kein Tabu. Die richtige Gruppe findenAllerdings ist es wichtig, darauf zu achten, ob die Gruppe zu Ihnen passt und Ihnen Zuversicht vermittelt, ohne dabei das Wesen der Erkrankung zu verkennen. Wenn Sie das Gefühl haben, dass eine besuchte Gruppe nicht die Richtige für Sie ist, dann suchen Sie sich eine andere. Gerade in großen Städten ist das Angebot sehr umfangreich. Wenn Sie auf dem Land leben, haben Sie wahrscheinlich nicht dieselbe Auswahl. Grundsätzlich steht jedem die Möglichkeit offen eine eigene Gruppe zu gründen. Hilfe bietet dabei die Nationale Kontakt- und Informationsstelle zur Anregung und Unterstützung von Selbsthilfegruppen - NAKOS. Außerdem haben Sie die Möglichkeit dort Informationen zu bestehenden Gruppen zu erhalten. Die Kontaktadresse lautet: Nationale Kontakt- und Informationsstelle zur Anregung und Unterstützung von Selbsthilfegruppen - NAKOS . (pp) Letzte Aktualisierung: 26.04.2011 |
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