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Selbstuntersuchung der Brust

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Die richtige Vorgehensweise in 5 Schritten:

Für die Heilungsaussichten bei bösartigen Erkrankungen ist es sehr wichtig, jede Knotenbildung in der Brust so früh wie möglich zu erkennen. Dazu können Sie selbst entscheidend beitragen.

Die Brust unterliegt regelmäßigen Veränderungen entsprechend dem Monatszyklus. Vor der Periode kommt es häufig zu Brustschwellungen, Brustspannung und gelegentlich zu dadurch bedingten Schmerzen. Deshalb sollte für die Selbstuntersuchung immer der gleiche Zeitpunkt gewählt werden, am besten unmittelbar nach der Monatsblutung. Das Gewebe ist dann meist weich und gut abtastbar. Der Tastbefund ist noch empfindlicher, wenn die Haut feucht ist, wie beim Duschen oder nach dem Baden.

Es ist wichtig, die Brust auch nach den Wechseljahren regelmäßig zu kontrollieren.

Denken Sie daran, beobachtete Veränderungen der Brust umgehend Ihrem Arzt mitzuteilen, auch wenn die meisten Veränderungen, wie Knotenbildungen oder Hautveränderungen gutartiger Natur sind. Je früher bösartige Vorgänge erkannt werden, desto größer sind die Heilungschancen.

Folgende Abbildungen und Informationen zeigen Ihnen, worauf Sie achten müssen und wie Sie am günstigsten bei der Selbstuntersuchung vorgehen.

1.

Selbstuntersuchung der Brust

Am Beginn jeder Untersuchung steht die Betrachtung der Brust vor dem Spiegel mit anliegenden Armen.

Achten Sie hierbei auf Veränderungen der Größe, Form, Brusthaut, sowie Einziehungen, Vorwölbungen und Veränderungen der Brustwarzen.

Wiederholen Sie anschließend die Betrachtung Ihrer Brust mit über dem Kopf verschränkten Armen.

2.

Selbstuntersuchung der Brust

Tasten Sie im Stehen Ihre Brust mit allen Fingern der flach aufliegenden Hand ab

die rechte Brust mit der linken Hand und die linke Brust mit der rechten Hand.

3.

Selbstuntersuchung der Brust

Beginnen Sie die Tastuntersuchung am besten auf der Innenseite der Brust und setzen Sie diese zur Außenseite hin fort.

Im Normalfall findet sich dabei im oberen äußeren Drittel der Brust dichteres Gewebe.

4.

Selbstuntersuchung der Brust

Gesondert untersucht wird das Gewebe hinter der Brustwarze und die Brustwarze mit dem Warzenhof.

Drücken Sie jede Brustwarze zwischen Daumen und Zeigefinger aus. Erscheint Flüssigkeit, so achten Sie auf Farbe und Beschaffenheit und teilen Sie dies Ihrem Arzt mit.

5.

Selbstuntersuchung der Brust

Die Selbstuntersuchung wird mit dem Abtasten beider Achselhöhlen abgeschlossen.

Achten Sie dabei auf Knotenbildungen. Wiederholen Sie das Abtasten der Brust im Liegen, gelegentlich können erst bei diesem Untersuchungsgang Veränderungen festgestellt werden.

Wiederholen Sie diese Selbstuntersuchung einmal im Monat. Veränderungen der Haut oder Knotenbildungen müssen Sie Ihrem Arzt berichten, er wird dann weitere Untersuchungen veranlassen.

Die Selbstuntersuchung wird mit dem Abtasten beider Achselhöhlen abgeschlossen.

Achten Sie dabei auf Knotenbildungen. Wiederholen Sie das Abtasten der Brust im Liegen, gelegentlich können erst bei diesem Untersuchungsgang Veränderungen festgestellt werden.

Wiederholen Sie diese Selbstuntersuchung einmal im Monat. Veränderungen der Haut oder Knotenbildungen müssen Sie Ihrem Arzt berichten, er wird dann weitere Untersuchungen veranlassen.

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(pp)

Letzte Aktualisierung: 20.04.2011


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