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Wachstum des TumorsKrebszellen besitzen auf ihrer Oberfläche oder im Zellinneren so genannte Rezeptoren. Die bekanntesten dieser Rezeptoren sind die Östrogenrezeptoren. Etwa zwei Drittel aller Brustkrebspatientinnen haben solche Östrogenrezeptoren im Inneren ihrer Tumorzellen. Wenn das weibliche Sexualhormon Östrogen in die Tumorzelle gelangt, geht es mit dem Östrogenrezeptor eine Bindung ein. Erst eine solche Verbindung löst ein Signal aus, das die Zellteilung herbeiführt. Selektiv wirkende hormonelle Medikamente in der Brustkrebsbehandlung verhindern, dass die Verbindung zwischen dem Östrogenrezeptor und dem Östrogen zustande kommt und unterbinden dadurch das Zellteilungssignal. Sie tun dies auf unterschiedlichem Weg: Bei manchen betroffenen Frauen besitzen die Tumorzellen andere Rezeptoren, die ebenso ein Zellteilungssignal auslösen, wenn ein passendes Molekül an sie bindet. Beispiele hierfür sind der "Humane Epidermale Wachstumsfaktor Rezeptor Typ2 (HER2-Rezeptor)" oder der "Epidermale Wachstumsfaktor Rezeptor (EGF-Rezeptor)". Die Kenntnis darüber, ob und welche solcher Rezeptoren in den Tumorzellen vorhanden sind, ermöglicht es die richtige Medikamentengruppe für die Krebsbehandlung auszuwählen.
(av/me) Letzte Aktualisierung: 21.07.2009 |
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